Update Corona-Virus: Katastrophenschutz

Heute Morgen rief Bezug nehmend auf den weiteren steilen Anstieg der Corona-Fälle unser bayerischer Ministerpräsident Markus Söder den Katastrophenschutz für Bayern aus. Das bedeutet im Klartext für uns, dass die Behörden umfangreiche Möglichkeiten zu einer klaren landesweiten Steuerung haben.

 

Da es derzeit noch keinen Impfstoff, keine Medikamente, sondern nur die Chance gibt, das Virus möglichst klein zu halten, müssen wir alle das öffentliche Leben verlangsamen.

 

Dazu wurden von der bayerischen Staatsregierung folgende Maßnahmen beschlossen:

 

  1. Veranstaltungen sind im Freistaat bis zum Ende der Osterferien, dem 19. April 2020 generell nicht mehr erlaubt. Es handelt sich dabei noch nicht um eine Ausgangssperre. Aber spätestens jetzt müsse jeder überlegen, ob er das Haus verlässt oder welche Kontakte er hat.

  2. Ab Mittwoch bis 30. März dürfen Speiselokale und Betriebskantinen nur noch von 6 bis 15 Uhr öffnen. Es dürfen maximal 30 Gäste darin anwesend sein, jeweils mit einem Abstand von 1,5m. Später am Tag können die Lokale Speisen zum mitnehmen verkaufen oder ausliefern.

  3. Ausgenommen sind nach Angaben der Staatskanzlei Hotels, soweit ausschließlich Übernachtungsgäste bewirtet werden.

  4. Ab Dienstag schließen, sofern noch nicht geschehen, sämtliche Freizeiteinrichtungen: In unserem Falle Kino, Museum, Bücherei, Fitnessstudio, Tanzschule, VHS, Jugend-und Bildungsdorf

  5. Ab Mittwoch werden im Freistaat Geschäfte geschlossen, die nicht für die Grundversorgung notwendig sind. Geöffnet bleiben Lebensmittelgeschäfte, Getränkemärkte, Banken, Drogerien, Apotheken, Bau- und Gartenmärkte, Postfilialen sowie Läden für Tierbedarf. Die Öffnungszeiten für diese Geschäfte werden verlängert. Werktags können sie bis 22 Uhr und Sonntag von 12 bis 18 Uhr öffnen. Hamsterkäufe sollen so vermieden werden.

  6. Die Stichwahl am 29. März wird ausschließlich per Briefwahl durchgeführt. Die Unterlagen werden den Wahlberechtigten zeitnah zugestellt.

Darüber hinaus wurden noch Hilfspakete für die Wirtschaft angekündigt und zugesichert, dass es keine Einschränkungen beim Güterverkehr geben solle.

Uns ist bewusst, dass dies nach den Schul- und Kindertageseinrichtungsstätten-Schließungen weitere Herausforderungen für uns alle sind.

 

Wir informieren Sie stetig und bei Anliegen bzw. Fragen erreichen Sie uns unter 08442/65-0.

 

 

 

 

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