Exemplarischer Tagesablauf aus der Sicht eines Kindes

 

Meine Mama (oder wer auch immer) begleitet mich morgens in den Kindergarten.

 

Schuhe anziehen

Dort ziehe ich zuerst meine Hausschuhe an und dann gehen wir zusammen in mein Gruppenzimmer, wo wir die Betreuerinnen begrüßen.

 

Jetzt verabschiede ich mich von meiner Mama und schaue mich um, wer von meinen Freunden schon da ist. Ich darf mir selbst aussuchen, wo, mit wem und was ich spielen möchte.

 

In der Puppenecke kann man gut "Vater-Mutter-Kind" spielen. Auch andere Rollenspiele liebe ich sehr, wie z. B. Krankenhaus, Hochzeit, Schule u. v. m. Dazu hole ich mir die Kleidung aus unserer großen Verkleidungskiste.

 

Einen Platz zum Kuscheln gibt es auch. Dort lassen sich sogar herrliche Höhlen bauen.

 

Turmbau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Bauecke finde ich eine Eisenbahn, Bausteine, Tiere, Fahrzeuge usw.

 

malen

Am Basteltisch liegt alles bereit, was ich zum Malen und Basteln brauche.

 

hämmern

Außerdem haben wir viele Brettspiele, Memories, Puzzles, Lego u.ä.

 

Meine Erzieherin macht mit mir und meinen Freunden manchmal Spiele, bei denen ich ganz gut aufpassen muss, wenn ich gewinnen will. Verliere ich, ärgert mich das schon, aber zum Glück geht das schnell vorbei.

 

In der Eingangshalle sind verschiedene Spielbereiche, wo ich Kinder aus allen Gruppen treffe.

 

grabende kinder am Baum

Weil meine Erzieherinnen wissen, dass ich mich an die Regeln halten kann, darf ich mich auch hin und wider mit ein paar Freunden alleine im Garten aufhalten. Das gefällt mir ganz besonders.

 

Brotzeit

Bekomme ich während der Spielzeit Hunger, mache ich selbständig Brotzeit. Am liebsten mag ich es, wenn mehrere Kinder am Brotzeittisch sitzen. Getränke stehen immer bereit.

 

Nach dem gemeinsamen Aufräumen sitzen wir noch manchmal im Kreis und spielen oder singen, hören eine Geschichte oder erzählen uns etwas. Ein Gespräch mit dem lieben Gott gehört jeden Tag dazu.

 

Meistens gehen wir auch noch gemeinsam in den Garten. Dort bin ich am liebsten, weil man sich so schön verstecken, rennen, dreckbazen, schaukeln, rutschen, klettern usw. kann. Deshalb brauche ich strapazierfähige Kleidung, die auch schmutzig werden darf.

 

Vor dem Mittagessen werden einige meiner Freunde schon abgeholt. Ich gehe mit zwei Erzieherinnen und vielen Kindern aus allen Gruppen nach nebenan ins Altenheim zum Essen. Die alten Leute freuen sich immer, wenn sie uns sehen. Manche sprechen mit uns und machen Spaß. Wir benehmen uns dort auch fast immer gut, damit wir ihnen nicht lästig werden.

 

Nach dem Essen dürfen sich die kleineren Kinder hinlegen und ausruhen. Danach sind sie wieder fit.

 

Wenn es Zeit ist, nach Hause zu gehen, vergesse ich nicht, mich von meinen Betreuerinnen zu verabschieden.

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